
Traurig.
Allein.
Die Liebe fehlt.
Was solls denn anderes sein?
Und wieder liege ich hier und denke dran,
wie ich mir jetzt etwas Gutes tun kann.
Ich weiß genau was es ist.
Ich weiß genau, es ist die Lust.
Die Lust daran mir das zu geben, was mir niemand geben kann.
Ich liege hier und weiß genau…
Ein Klick und ich bin da und…
Nichts… nichts und niemand kann es sehn.
Aber, ist es wirklich, dass was heute soll geschehen?
Will ich wieder vor Jesus stehen und ihm sagen: „Hey es tut mir leid ich,
war wieder nicht bereit dafür zu kämpfen, für die Liebe von dir.“?
Traurig.
Einsam und allein.
Stellt sich mir die Frage:
„Wie soll ich es noch ertragen?
Wie lang kann es noch so bleiben? Will lang soll es noch so sein? Und…
ist es wirklich die Wahrheit?
Bin ich… wirklich allein?“
Sollt ich nicht lieber beten und sagen:
„Jesus!
Du gabst mir dein Leben,
warum bist du dann nicht hier?
KOMM HER(R) UND HILF MIR!“
Oder bin ich wieder einfach…
Bin ich wieder einfach nicht bereit?
Bin ich nicht bereit zu sagen: „Jesus, ich will es ertragen.“?
„Ich will nur für heute kämpfen. Nur für den Moment.
Die 10 Minuten. Die 20 Minuten. Die halbe Stunde!“
Will ich nicht sagen: „Jesus ich bin bereit,
weil du hast mich befreit!“
Aber die Angst!
Die Angst ist nicht auszuhalten.
Die Angst allein zu sein, die Angst zu versagen, die Angst!
Die Angst hindert mich daran
und die Kraft.
Die Kraft kann ich nicht aufbringen und ich
müsste beten: „Jesus, herr! Hilf mir!
Ja, du sagst: ‚Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!‘
Aber egal wie oft ichs versuch, ich glaub langsam es ist ein Fluch!
Wo ist die Liebe, wo ist das Gebet? Wo ist…
Wo bist du, der es versteht?
Bist du noch hier? Oder…
hast du mich schon aufgegeben?
Sagst du: ‚Tamy, du sollst alleine Leben‘?
Bist du hier? Oder…
lässt du mich auch allein?
Jesus, ich will einfach nur noch schrein!
Ich will sterben,
ich will nichts mehr fühlen,
ich will gehn ich kann nicht mehr!
Wo bist du?
Jesus komm doch Her(r)!“
Traurig.
Einsam und allein,
lieg ich hier und wein.
Weiß nicht weiter, weiß nicht wohin?
Macht mein Leben grad überhaupt noch Sinn?
Hinterfrage alles und nichts macht…
Nichts macht und nichts gibt mir Kraft.
Ist es wirklich das?
Das was du an mir has(s)t?
Aber will ich morgen wirklich wieder hin und sagen: „Hey,
Jesus tut mir leid. Ich habs nicht geschafft.
Ich hab nicht geschafft auf zu stehen und für die 10, 20, 30 Minuten hin zu knien und zu beten und
mir die Kraft von dir zu geben“?
Was will ich wirklich?
Und? Wie soll es sein?
Wann?
Ab wann fühl ich mich nicht mehr allein?
Wann und wie lang, solls noch so bleiben?
„Jesus!
Deine Liebe!
Kann ich nicht mehr aushalten.
Die Lücke ist so groß, da hilft nichts mehr.
DU FÜLLST LÜCKEN!
ICH BITTE DICH FÜLL SIE MIR!“
Tamara Lang
