
Träume sind schon sehr eigenartig. In einer Nacht, träumt man dass man sich in einem Raumschiff richtung Mond begibt und in einer anderen über den Streit am Tag vorher.
Meine Träume sind auch sehr interessant. Ich selbst kenn mich mit der Deutung von Träumen nicht so aus, aber wenn ich darüber nachdenke, was der Traum mir zeigen will oder wo ich ein verknüpfung im Alltag finde, dann fällt mir immer etwas ein. Ein Beispiel dazu:
In meinen Träumen ging es immer darum, dass ich die Welt rettete, ob als Kim Possible oder eine der Winx Club Feen, ob als Ich selbst oder als große Schwester, Tochter oder Mitschülerin. Ich war immer diejenige, die die Welt rettete. Für mich war das im Traum ein enormer druck und manchmal wusste ich nach dem aufwachen nichteinmal, ob das jetzt echt oder ein Traum war. Diese Träume haben mich so sehr mitgenommen, dass ich sie irgendwann mal mit meiner Mentorin besprochen hatte. Sie meinte, dass ich mal in meinem Leben, meinem Alltag suchen solle, ob ich denke ich müsse etwas retten. Und tatsächlich, ich habe ständig etwas „gerettet“ sei es die Andacht am Morgen, weil wieder ein Musiker ausgefallen ist oder im Unterricht die Technik, die ich wieder zum laufen brachte. Oder in meiner Vergangenheit, wo ich ständig alltägliche Situationen gerettet habe. Ich war „die Retterin“ in meiner Welt.
Solche Träume gab es noch viele. Nicht nur in denen ich die Retterin war, sondern auch andere Erlebnisse oder Gefühle verarbeitet ich in meinen Träumen. So versucht ich mit dem Leid und der Trauer, mit dem Alltag klar zu kommen. Aber auch Situationen, die ich nicht verstehen konnte oder für die ich keine Lösung hatte träumte ich. Hier für habe ich auch ein Beispiel:
Ich hatte einen Konflikt, ich weiß noch nicht mal mehr um was es ging, aber in meinem Traum ging ich dann zu der Person hin und habe versucht mit ihr zu sprechen. Ich wählte Worte, die ich so im echten Leben niemals benutzen würde. Und ich merkte dann schnell, dass es auch im Traum nichts bringt mit ihr zu sprechen. Allerdings wiederholte ich die Szene in meinem Kopf und spielte in meinem Traum verschiedene Möglichkeiten durch, wie ich mit der Person sprechen/kommunizieren kann ohne dass sie mich oder sie verletzt. Eine Möglichkeit hat sich dann als Funktionstauglich herausgestellt. So habe ich diese am nächsten Tag versucht und sie hat funktioniert. Für mich war das so unglaublich, dass ich wusste, dass nur Gott so in mein Traum sprechen konnte.
Auch heute träume ich noch viel und dass vorallem dann, wenn ich viel oder neues erlebt habe. Manchmal kommen auch Erlebnisse aus der Kindheit hoch. Dies ist für mich aber meist mit ähnlich erlebten ereignissen verknüpft. Ich werde dennoch hinschauen und immer wieder überlegen, weshalb/wozu ich diesen Traum geträumt habe. Mir hilft das auch Träume zu verarbeiten. Das wünsche ich dir auch. Ich wünsche dir, dass du Träume erkennst und deren bedeutung dahinter. Und manchmal sind sie auch eine kleine Erinnerung von Gott an dich :).
Machts gut und bis bald..
eure Tamara
