
Ja, ich war lange weg, aber das hier ist das Comeback. Mein Leben lief zurzeit nicht nach Plan und so fang’ ich heute von neuem an. Ich kann zwar die Zeit nicht ersetzten, aber ich nehme euch neu mit hinein in den Plan.
Lange Zeit ist es her, aber nun wohne ich hier. In einem kleinen – großen Städtchen in Osten. Es ist alles neu und es hat gedauert, bis ich wirklich ankam und so hab ich jetzt einen neuen Plan. Mal sehen, ob Gott das auch möchte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was noch so kommt.
Momentan ist es so, dass ich an einer Evangelischen alternativ Schule arbeite und teilweise auch in einer Evangelischen Kirchengemeinde. Das macht ziemlich Spaß und ist dennoch sehr herausfordernd. Es ist meine erste Stelle nach dem Studium und es ist auch ziemlich weit weg von meinen Freunden. Alles zusammen brauchte Zeit, Zeit um sich an das Neue zu gewöhnen, Zeit sich mit den neuen Menschen und Situationen anzuvertrauen und Zeit sich selbst neu kennenzulernen. Mein Alltag wurde auch ganz neu und dann ist da noch die Seele dabei. All das muss man meistern und dann kommen noch unerwartete Ereignisse wie der Tod zweier Familienmitglieder und einer Mitarbeiterin aus der Gemeinde hin zu. Dies alles habe ich nicht geschafft zu verarbeiten und so bin ich ziemlich dankbar, jetzt nach mehr als einem halben Jahr, endlich einen Weg gefunden zu haben, mit mir selbst und meinem neuen Leben klarzukommen. Natürlich ist nicht alles gut, aber dank Gott habe ich Freunde, die mich unterstützen, innerhalb eines Tages eine Therapeutin gefunden und eine Gemeinde, die mich sehr unterstützt.
Jesus hatte ein Comeback an Ostern. Drei Tage, dann war er wieder da. Ich habe oft nicht verstanden, warum er das macht. Mittlerweile verstehe ich das immer mehr – er wollte mir und uns damit zeigen, dass er ganz genau weiß wie es uns geht. Das gibt mir zurzeit sehr viel Trost, denn Jesus hat mehr ausgehalten als ich. Das rechtfertigt zwar nicht das Leid auf der Welt und in meinem Leben, aber es tröstet. Dennoch frag’ ich mich manchmal, wie viel ein Mensch (der nicht gleichzeitig auch Gott ist) eigentlich aushalten kann.
So viel mal von mir. Danke dir fürs Lesen und bis bald.
