Neeee….

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„Kein Bock, lass mich, ich will nicht u. v. m.… aber wie und wann soll ich es dann machen?“

So fängt meistens eine gedankliche Diskussion bei mir an. Momentan kämpfe ich eigentlich jeden Tag damit, mich an meine Abschlussarbeit für mein Studium hinzusetzen. Allerdings hasse ich es mich irgendwo dran zu setzen, wenn ich weiß, ich kann das nicht an einem Stück schreiben. Ich liebe es mich in etwas hinein zu fuchsen und etwas Neues zu lernen. Aber es dann aufschreiben und das noch in Fachdeutsch und dann noch parallel zur Arbeit… mhh… das kostet mich so viel Mühe. Und wenn es dann auch noch darum geht: „Wozu das alles?“, dann hört es bei mir ganz auf.

Ich weiß nicht wozu, weil ich danach in diesem Beruf arbeiten will? Weil ich es nicht besser kann? Weil Gott es so will? Oder doch alles zusammen? Wie soll ich etwas machen, wenn ich weiß, dass ich das nicht will und es mir nicht liegt? Ich bin so gut in der Praxis, aber im Schriftlichen so schlecht. Ich kann halt kein Deutsch und erst recht kein Fach deutsch. Wieso kann es denn nicht so laufen, dass die Menschen sich ergänzen? Kann man nicht einfach zwei Menschen zusammentun und der eine schreibt das auf während der andere es dann in die Praxis umsetzt?

Und was ich auch nicht verstehe: „Wieso muss ich diese Arbeit parallel zu meinem Praktikum schreiben?“ Kann man nicht den Theorieteil von der Praxis trennen und diesen vor dem Praktikum schreiben müssen? Das Praktikum dann einen Monat nach hinten verschieben um dann die Praxis im Praktikum ausprobieren. Und die Auswertung dann in und nach dem Praktikum mache? Sodass es dann eine Arbeit am Ende ergibt?

So, das musste mal raus.
Aber jetzt geht es darum, was mach ich damit? Beschwere ich mich weiter und versinke dann in diesem: „alles ergibt keinen Sinn und ist doch blöd“ oder setze ich mich einfach hin, mache es Schritt für Schritt und dann wird es schon irgendwie?
Ich habe beschlossen zweiteres zu tun. Ich werde mich jetzt wieder hinsetzen und weiter machen… Allerdings darf und muss ich mich auch mal über solche Dinge aufregen und ich darf auch mal wütend und frustriert sein.


So nun noch kurz ein kleiner Einblick in meine sonstige Woche:
Diese Woche habe ich wieder gearbeitet, also nach meinem Urlaub. Der Anfang war an sich sehr schön und auch die neuen Praktikanten sind cool.
Allerdings merke ich gerade, wie nahe, das Ende rückt und wie wenig ich wieder zurück in den Studienalltag möchte… Klar, will ich meine Freunde und die Natur dort wieder sehen, aber ich sehe so vieles, was da noch kommt… Wie soll ich das überleben? Na ja, irgendwie geht das schon, aber es ist halt wieder der Berg da und nichts davon ist wirklich greifbar… Und all das zusammen macht mir momentan so einen Druck, dass ich am liebsten gar nichts mehr machen möchte und nur noch prokrastinieren will…

Ich wünsche uns, eine bessere und Stress freiere neue Woche und bis dann…

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